Thorsten Will verlässt die HPS

In ihrer Rede würdigten Ulrike Gentner und Johann Spermann SJ – in Vertretung der Vorstände des HPH, Pater Tobias Zimmermann SJ und Sebastian Parker, sowie als Gesellschafter der Heinrich-Pesch-Siedlung GmbH & Co. KG – den langjährigen Einsatz Wills für die Siedlung. Sie erinnerten daran, wie viel Arbeit im Hintergrund nötig war, um aus der Idee der Heinrich-Pesch-Siedlung ein reales Projekt werden zu lassen, und dankten ihm für seinen Beitrag zu dieser Wegstrecke.

„Die Heinrich-Pesch-Siedlung ist kein gewöhnliches Bauprojekt. In ihr steckt eine größere Idee: dass Wohnen, Nachbarschaft, soziale Mischung, ökologische Verantwortung und ein Stück kirchlicher Präsenz in der Stadt zusammengehören können“, sagte Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses. Thorsten Will habe die Siedlung in einer Phase mitgetragen, in der vieles noch nicht sichtbar war, aber trotzdem entschieden und vorbereitet werden musste. Die Entwicklung des Siedlungsprojekts sei „ein sehr spannungsreiches Arbeitsfeld“, blickte Johann Spermann SJ auf die zurückliegenden drei Jahre zurück. „Es war viel persönlicher Einsatz und du hast dich mit Herzblut eingesetzt“, dankte er dem scheidenden Geschäftsführer.

Dekan Dominik Geiger wünschte Thorsten Will, dass er aus den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mitnehmen könne, und auf seinem weiteren Weg von Gott getragen werde. HPS-Geschäftsführer Ernst Merkel blickte auf die gemeinsam erzielten Ergebnisse zurück, darunter die Verträge mit den Investoren Sahle und Weisenburger. Auch er dankte Thorsten Will für die gute Zusammenarbeit und das persönliche Verhältnis.

„Die Heinrich-Pesch-Siedlung ist und bleibt ein spannendes Projekt“, sagte Thorsten Will. Er habe mit viel Herzblut für das Bauprojekt gearbeitet. Mit Blick auf den Baubeginn erklärte er: „Jetzt geht es los, die Kräne tanzen.“ Die Heinrich-Pesch-Siedlung werde ein Vorzeigeobjekt in Deutschland, so Will abschließend.

Sein Nachfolger ist Horst Schröder, der die Geschäftsführung der Heinrich-Pesch-Siedlung GmbH & Co. KG bereits seit dem 20. April 2026 übernommen hat, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Schröder verfügt über umfangreiche Führungserfahrung in der Geschäftsführung und kaufmännischen Leitung kommunaler wie privatwirtschaftlicher Unternehmen. Seine besondere Expertise liegt in der Unternehmensentwicklung sowie in der Steuerung von Bau- und Infrastrukturvorhaben – Kompetenzen, die für die Weiterentwicklung der Heinrich-Pesch-Siedlung von großem Wert sein werden. Weitere Informationen zum Wechsel in der Geschäftsführung finden sich hier.


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